Die Stadt Debrecen

Debrecen liegt im Osten Ungarns und ist mit ca. 205.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Ungarns. Wegen ihrer Rolle während der Reformation hat sie im 16. Jahrhundert den Namen „das kalvinistische Rom“ erhalten. Seit dem Mittelalter ist sie auch die Stadt der Studenten und eine der „Hauptstädte“ der Revolution und des Freiheitskampfes von 1848-49.

Für viele Touristen aus aller Welt gehören Budapest, Sopron und Pécs zu den bekanntesten ungarischen Städten. Ostungarn besitzt aber ebenfalls eine Fülle an interessanten und schönen Orten. Eine dieser Städte ist Debrecen. Die mitten in der Puszta gelegene Stadt wurde schnell zum aufstrebenden Ort der Region. Eine interessante Geschichte, kulinarische Möglichkeiten und wunderschöne Sehenswürdigkeiten sind einige Aspekte, die Debrecen auszeichnen.

Die Stadt ist das Zentrum der ungarischen Kultur, da sich viele Künstler bei der Suche nach einem Heimatort für Debrecen entschieden haben. Neben den künstlerischen Aspekten ist die Stadt auch das “Rom der Calvinisten”, da die Stadt während der Reformation eine herausragende Rolle gespielt hat.

Der Grund für die große Beliebtheit von Debrecen sind die vielen Sehenswürdigkeiten. In der Innenstadt findet man nicht nur eine schöne Altstadt, sondern auch die Piac utca. In dieser Fußgängerzone befindet sich die Große Reformierte Kirche, das bedeutendste Denkmal der Stadt. Ebenfalls im Zentrum befinden sich das reformierte Kollegium, die Gedenksäule und das Déri-Museum. In der Fußgängerzone sollte man unbedingt ein Eis in einem der Cafés genießen. Die eigenen Rezepte der Eiscafés begeistern die Besucher. Außerdem bieten die großen Einkaufspassagen in der Stadt eine ideale Gelegenheit für eine angenehme Shoppingtour.

Debrecen ist aber vor allem eine bedeutende Universitätsstadt. Die University of Debrecen gilt international als ein exzellenter Hochschulort, um sich unter anderem medizinisches oder wirtschaftliches Wissen anzueignen. Über 20.000 Studenten nutzen die Kurse und Studienrichtungen jedes Jahr, und auch die Anzahl an ausländischen Studenten steigt kontinuierlich. Einige der renommiertesten Mediziner und Wirtschaftsexperten des Landes haben hier promoviert.